2006
Gerade mal 9 (NEUN!) Vereinsmitglieder bestritten den Herrenbummel und gerade mal 5 Vereinsmitglieder waren am Handballturnier mit von der Partie.
Am 18. Februar, anlässlich der 5. DV des SWV, wurde dem WFVB die diesjäh- rige Schweizermeisterschaft im Einzelfahren für den 9./10. September zuge- lost.
Am 8. April trafen sich 17 Reiselustige zu ihrer Fahrt in die dritte besuchte Eu- ropastadt, Hamburg. Eine Heimreise mit Hindernissen endete in einem Happy- End.
Im Frühjahr wurden die Vorarbeiten für eine Verankerung aus Metallprofilen und Metallstegen in die Wege geleitet. Der Aubo-Motor wurde wieder ent- plombt, das Langschiff auf Radsteuerung umgerüstet.
Am 13./14. Mai, beim „Nördeler-Cup“, belegten die 16 Wettkämpfer vom WFVB den 6. Schlussrang – trotz schwierigen Verhältnissen.
Vom 2. - 4. Juni stand, erstmals wieder seit 23 Jahren, eine Pfingstfahrt Chur – Bodensee auf dem Programm. 4 Schiffe bewältigten die Fahrt mit Intermezzi, aber unfallfrei, nach einer Vorlage des Fischer-Clubs Basel, umgesetzt von P. Kämpf.
Hier der ungekürzte Fahrtbericht von Michi Walti und Stefan Kleinbub.
„Wie einst vor 23 Jahren führte der Weg dieser Pfingstfahrt wieder nach Chur, um von dort aus auf dem Rhein und dem Bodensee nach Altenrhein zu ru- dern. Mit leichter Verspätung fuhren wir in den Militärfahrzeugen, bestens ge- launt, nach Chur. Kaum angekommen wurden gleich die vier Schiffe abgeladen und wir waren bereit zum Nachtessen im Restaurant „Tennis“. Anschliessend nahmen wir die Unterkunft in Beschlag. Der harte Kern zog erneut zum Ten- nisclub und danach ins Churer-Nachtleben, um sich noch einen oder mehre- re „Schlummerbecher“ zu genehmigen. Immerhin gingen einige Vernünftige „Schäfchen zählen“.
Am Morgen wurde gefrühstückt, die Schiffe beladen und eingewassert. Nach- dem die Einteilung der Schiffe erfolgt war, starteten wir, in Abständen, rheinab- wärts. Der Wasserstand war sehr niedrig was zur Folge hatte, dass die Fahrsei- te immer wieder nach links oder rechts geändert werden musste. Nach einigen Sand- und Kiesbänken, Stromschnellen, Schwellen und einem heimtückischen Engpass in einer Rechtskurve kamen alle mehr oder weniger durchnässt zum Mittagessen in Bad Ragaz an. Nach dem Essen kam vor Trübbach die höchste Schwelle die es auf dieser Fahrt zu überwinden galt. Je zwei Personen pro Schiff bewältigten dieses Hindernis. Einem Schiff nach dem andern gelang es, nach dem Hindernis – mit etwas Wasser, wieder ans Ufer zu gelangen. Doch Gigi und „s`Präsidentesöhnli“ werden diese Schwelle noch eine Weile in Er- innerung behalten. Durch einen Wellenschlag schleuderte es „dr Sohn vom Präsident“ (Marco) aus dem Schiff, man konnte nur noch die strampelnden Beine sehen bevor er ganz ins Wasser eintauchte. Er wurde zwar schnell wie- der rausgefischt, fror aber noch eine Weile. Die Wassertemperatur war doch recht tief. Nach einiger Zeit waren einige Schiffe schon weit voraus oder besser gesagt, Schiff 4 lag deutlich zurück!?! Wir boten viel Spektakel für die Zuschau- er am Ufer, als unser Top-Steuermann Thomas von den Rhenanen mit dem Bug an einen Stein geriet und wir die Stromschnelle rückwärts passierten. Lei- der wurde auch die schöne Flusskarte nicht beachtet, wir fuhren anstatt links rechts um die Kiesinsel herum, was blöderweise 200m Retourstacheln zur Fol- ge hatte, da es an dieser Stelle nicht mehr weiterging. Kommt eben davon, wenn man auf Schiffskapitän Kämpf hört! An dieser Stelle könnte man noch unzählige Vorfälle aufzählen.
Bei den Pontonieren in Buchs wurde anschliessend gegessen, genächtigt und ausgeruht.
Dass wir keine Schönwetter-Wasserfahrer sind, bewiesen wir am nächsten Tag. Es regnete immer wieder. Als dann die ganze Flussbreite genutzt wer- den konnte, wurden die vier Schiffe zu einem Floss zusammengeschnürt und die Kameradschaft stand im Vordergrund. Trotzdem hatten wir einige hekti- sche Momente und viel Action als das Floss immer näher an die Steine geriet. Genauere Einzelheiten bleiben unter uns, „sunscht spinnt denn dr Hanspeter, wenn er liest, was mir dört alles agschtellt hänn!“.
Beim letzten Stück über den Sch....-Bodensee, mussten wir uns alle noch ein- mal richtig in den A.... klemmen und die letzten Reserven aus uns heraus- holen. Ein fast endlos langes Stück. Im Anschluss wurden die Schiffe wieder verladen, bevor wir das Mittagessen geniessen konnten. Nach einer lustigen Heimfahrt wurde im Depot noch das Material verräumt und wir genehmigten uns noch einige Brötli und das eine oder andere Bier.
Wir danken Patrick für die Organisation, ebenso dem Fischer-Club Basel. Denn die Fahrt wurde fast bis ins Detail genau von ihnen übernommen. DANKE!!“
Anlässlich des 75. KAWE des VBWV vom 24./25. Juni durfte der “Rhy-Club Ba- sel“ sein 123-Jahre-Jubiläum mit einem Paarwettfahren feiern. Bei 16 Vereinen (davon 7 Gastvereine) und 144 Fahrpaaren belegten wir den 6. Vereinsrang.
Das Wochenende um den 1. August gehörte wie schon seit 60 Jahren der FCB-Classics. Endresultat für uns: 5. Vereinsrang.
Die Wasserfahrvereine Muttenz und Birsfelden eskortierten die Schiffe der his- torischen „Hirsebreifahrt“ der Zürcher „Zunft zu Schiffleuten“ ins Kleinbasel. Die Passage der Birsfelder Schleuse fand regen Anteil bei der Bevölkerung.
Der Stausee-Cup vom 26. /27. August beim AWS fand uns auf Rang 6 dieses Paarwettfahrens.
Am 6. August wurde die Wettkampfstrecke der Schweizermeisterschaft einem Test „auf Herz und Nieren“ unterzogen. 16 Fahrer bestätigten trotz Regen: die „Joggi-Boje“ ist die Schlüsselstelle im Parcours.
Am 9./10. September an der Schweizermeisterschaft im Einzelfahren beim WFVB trafen sich 460 Wettkämpfer aus allen Verbandsvereinen des SWV. Die Challenge wurde klar von den Birsfeldern dominiert. Schweizermeister im Ein- zelfahren wurde Simon Corminboeuf vom WFVB. Für den AWS resultierte der 3. Schlussrang, der WFVB erreichte Rang 4.
Weitere Daten im Jahreskreis: - 17. September:
- 19. September:
- 29. September-1. Oktober:
- 7. Oktober:
- 18. November:
Endfahren
Schiffe reinigen
Birsfelder-Chilbi
Gereinigte Schiffe im Depot einlagern
98. GV um 17.00 Uhr im Clublokal des Fuss ballclub Birsfelden
Anlässlich dieser GV konnte die 50-jährige Vereinszugehörigkeit von Karl Flu- bacher und Oskar Keller gefeiert werden. Ausserdem verdankte die GV ganz speziell die lange Vorstandstätigkeit von Theo Spengler.
- 2. Dezember: Preis- und Chlausjassen
- 9./10. Dezember: Fondue-Tippel